Lebenslauf

Mein Geburtstag (26.07.1983)
Am 26.07.1983 erblickte ich um 14.12 Uhr im Evangelischen Krankenhaus in Zweibrücken das Licht der Welt. Ich wog 3350 Gramm und war ganze 53 cm klein.

Schulzeit bis zur Oberstufe (1990 -1999)
Danach fing für mich der Ernst des Lebens an. Ich besuchte von 1990 bis 1993 vier Jahre die Grundschule in Rieschweiler-Mühlbach bevor ich von 1993 bis 1995 zwei Jahre die Gemeinsame Orientierungsstufe des Hofenfelsgymnasiums und der Mannlich-Realschule in Zweibrücken besuchte. Danach ich mich in das Hofenfelsgymnasium zu wechseln, um in ferner Zukunft mein Abitur zu machen. Das war eine echt tolle und ziemlich wilde Zeit mit den ersten Parties und Männerabenden. Ich hatte das Glück, ziemlich gute Freunde zu haben, auf die man sich verlassen konnte und mit denen es nie langweilig wurde. Es gab da eine Zeit in der echt jede Woche eine andere Party war. Die Schule lief da eher so nebenher. Zu dieser Zeit hatte man halt besseres zu tun als zu lernen und Hausaufgaben zu machen.
Die Zeit verging ziemlich schnell und unsere Klasse wurde auch leider langsam aber sicher wegen diversen "Nicht-Versetzungen" immer kleiner. Leider waren bei den Leuten die nicht versetzt wurden oder die Schule wechselten auch ein paar sehr gute Freunde von mir dabei. Gerüchten zufolge sollte unsere Klasse sogar aufgelöst werden und auf zwei andere Klassen aufgeteilt werden. Es ging aber immer weiter und die Gerüchte bestätigten sich zum Glück nicht.

Oberstufe (1999 - März 2002)

Doch irgendwann waren diese vier schönen Jahre auch zu Ende und ich stand vor einer neuen Entscheidung. Ich musste mich für eine Fächerkombination für die Oberstufe entscheiden. Also, was sollte ich abwählen und welche Leistungskurse sollte ich belegen? Letztendlich wählte ich dann Französisch, Chemie, Biologie und Musik ab und entschied mich für die Leistungskurse Englisch, Geschichte und Mathematik. Ob diese Entscheidung richtig war? Keine Ahnung! Aber wer weiß das schon.
Das war eine ziemlich schwierige Zeit, weil man nicht wusste was auf einen zukommt. Die Klassen wurden aufgelöst, es wurden neue Kurse zusammengestellt und außerdem kamen noch neue Lehrer und ziemlich viele neue Mitschüler die von anderen Schulen aufs Gymnasium wechselten auf uns zu. Das ungewisse Abenteuer Oberstufe konnte beginnen.
Im nachhinein kann ich sagen, dass ich die Oberstufenzeit zum größten Teil ziemlich positiv fand und sie mich sicherlich auch ein stückweit geprägt hat. Durch die neuen Kurse hat man neue Menschen kennen gelernt und auch neue Freundschaften geschlossen. Ich hatte das Glück zwei gute Freunde aus meiner alten Klasse in meinem neuen Kurs an meiner Seite zu haben. In dieser Zeit hatten wir superviel Spaß zusammen und unsere Freundschaft wurde noch stärker. Ich glaube mit den beiden hab zwei Freunde gefunden, wie man nicht viele im Leben finden wird. Ich glaube das ist eine Freundschaft fürs Leben.
Meine Oberstufenzeit, war wie ich finde, irgendwie total verrückt. Am Anfang denkt man sich "Oh mein Gott, wie soll ich nur die drei Jahre rumkriegen ". Die ganze Lernerei, die vielen Arbeiten die geschrieben werden, die nervenden Hausaufgaben, man hat irgendwann die Schnautze voll und echt keinen Bock mehr! Aber wenn man zurückblickt war die Zeit überhaupt nicht so schlimm und zum Schluss ist sie auch viel zu schnell rumgegangen. Man denkt sich immer man hat noch ewig Zeit zum lernen. Das Abi ist ja nach so weit. Aber dann ist es schneller da als einem lieb ist. Im Januar 2002 hab ich dann schließlich mein Abi in Englisch, Mathe und Geschichte geschrieben. Im März hatte ich dann noch mündliches Abitur in Bildender Kunst (natürlich nur weil ich so faul zum lernen war und nicht etwa, weil mich für Impressionismus, Kubismus oder Van Gogh interessiert hätten).
Danach ging alles dann ganz schnell. Ende März hatten wir noch Abiball und dann war es vorbei mit meiner Schulzeit. Das war sicherlich nicht ganz einfach für mich. Der Abschied von Freunden, der gewohnten Umgebung und dem gewohnten Tagesablauf. Aber es war irgendwie auch Zeit für was Neues. Die 13 Jahre waren sicherlich eine schöne Zeit, sie waren aber auch oft nervig, stressig und manchmal auch langweilig. Die Zeit für eine neue Herausforderung und einen neuen Lebensabschnitt war einfach gekommen! Die Schulzeit wird mir jedoch immer in guter Erinnerung bleiben. Sie hat mir viele gute Freunde geschenkt, die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte!

Zivildienst (Mai 2002 -Februar 2003)

Nach dem Abiball hatte ich dann noch einen Monat Zeit zum relaxen, bevor ich mit meinem Zivildienst begonnen habe. Durch einen Freund erfuhr ich von einer Zivistelle, die beim Internationalen Bund in Zweibrücken frei wurde. Ich entschloss mich damals auch gleich diese Stelle anzunehmen. Bei diesem Ziviplatz handelte es sich um eine Stelle in einer Tagesstätte für psychisch kranke Menschen. Meine Aufgaben bestanden im wesentlichen in der Mitbetreuung, Fahrdiensten, Einkäufen und Arztbesuchen. Ich muss im nachhinein sagen, dass meine Wahl, diese Stelle anzunehmen, goldrichtig war. Ich lernte in dieser Zeit so viele unterschiedliche Menschen kennen, die mir viel gegeben haben. Obwohl der Umgang mit Menschen, die an einer psychischen Erkrankung leiden, nicht immer einfach war, gab es genügend Momente in denen ich richtig Spaß hatte. Außerdem hatte ich echt supernette Mitarbeiter. Einige von ihnen sind richtig tolle Menschen, die schon längst zu guten Freunden geworden sind. Ich hoffe, dass diese Freundschaften weiter bestehen bleiben und man sich nicht aus den Augen verliert.
Zusammenfassend würde ich sagen, dass meine Zivildienstzeit eine sehr wichtige und gute Erfahrung in meinem Leben war, die mich manchmal zwar nachdenklich gemacht hat, an der ich aber auch meinen Spaß hatte und die mich sicherlich ein Stück reifen ließ. Ich denke, dass ich auch ziemlich viel meiner Zivildienststelle zu verdanken habe. Es hat echt Spaß gemacht dort zu arbeiten und es wäre glaube ich sehr schwer geworden eine bessere Zivistelle zu finden.

Studentenleben (ab März 2003)

Nach meinem Zivildienst habe ich dann gleich im März mit meinem Studium begonnen. Ich studiere an der Fachhochschule Kaiserslautern (Standort Zweibrücken) "Digitale Medien". Ich habe bereits sieben Semester hinter mir. Zwischen mir und dem Abschluss Diplom Informatiker (FH) steht "nur" noch die Diplomarbeit. Rückblickend kann ich sagen, dass ich das Studium interessant fand, und ich auch Spaß an den Vorlesungen, Übungen und Projekten hatte. Sicherlich gab es auch die ein oder andere Vorlesung, die superlangweilig war und der Stress und die Anforderungen in den letzten Semestern waren enorm, aber ich denke auf diese Herausforderungen trifft man in jedem Studiengang. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die praxisorientierte Ausrichtung der Fachhochschule. Dadurch lernt man den Stoff der Vorlesungen nicht nur theoretisch kennen, sondern darf ihn auch in etlichen Projekten anwenden. Ebenfalls eine wertvolle Erfahrung war für mich das Praxissemester im fünften Semester. Ich absolvierte dieses in Offenbach bei der four for business AG (www.4fb.de). Dieses Unternehmen entwickelt unter anderem das bekannte und sehr beliebte Content-Management-System Contenido. Im Praxissemester wurde ich in das tägliche Projektgeschäft eingebunden und konnte so einen Einblick in die Projektabläufe bekommen, sowie meine Kenntnisse in Sachen Webprogrammierung vertiefen. Alles in allem denke ich, dass mir der Studiengang ziemlich gut liegt und es eine richtge Entscheidung war diesen Weg einzuschlagen.
Zur Zeit befinde ich mich auf der Suche nach einer passenden Diplomarbeitsstelle. Ich hoffe, dass ich bald fündig werde und in absehbarer Zeit mein Abschlusszeugniss in den Händen halten darf. Das Studentenleben ist zwar richtig schön, mit all den Parties usw., aber irgendwann möchte man halt doch auch ins Berufsleben einsteigen. Und so langsam ist die Zeit gekommen ...
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